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Grenzen setzen für mehr Motivation

Grenzen setzen für mehr Motivation

Es war das Jahr 2014. Ich habe mich gerade selbständig gemacht, um mich in die weite und offene Welt der Kundenaufträge zu wagen. Ich freute mich, endlich meinen Traumjob zu leben. Ich habe jeden Job angenommen, den ich kriegen konnte, war jederzeit erreichbar und arbeitete von Montag bis Montag.

Nach 2 Jahren liessen Motivation und Freude am Job drastisch nach. Warum fühlte ich mich so unmotiviert und ausgebrannt? Dies war ja mein Traum.

Fazit: Ich MUSS Grenzen setzen. Ich persönlich benötige Pausen, Freizeit und Ferien, damit ich mich wieder auf meine Arbeit freuen kann. Kein Job ist 24 Stunden lang pure Freude. Und jeder Mensch ist anders. Um motiviert, inspiriert und kreativ arbeiten zu können, muss ich abschalten.

Wie ich das mache?

 

Arbeitszeiten kommunizieren

Ich kommuniziere  der Kundschaft meine Arbeitszeiten. Ich persönlich arbeite am liebsten tagsüber, wenn alle anderen auch arbeiten. Denn Abends will ich lieber relaxen oder mal mit Freunden ein Feierabendbier geniessen. Klar, es kann vorkommen, dass ich mal etwas länger arbeite. Aber Emails beantworte ich nach 17:00 Uhr nicht mehr. Ich nehme auch keine Telefonate von Kunden nach dieser Zeit entgegen. Wenn ich  in die Ferien gehe, kommuniziere ich dies vorgängig über meine Email Signatur, Webseite und während dem Urlaub durch eine Abwesenheitsnotiz.

 

Telefonate verwalten

In einem meiner letzten Beiträge habe ich über Telefon vs Email mein Fazit gezogen. Ich hinterlasse bewusst nur an wenigen Orten meine Telefonnummer. Denn für mich ist es produktiver ein Telefonat zu vereinbaren, als jeden Anruf entgegenzunehmen.

 

Email App entfernen

Ein Trick, den ich oft in längeren Ferien nutze: Meine Email-App auf dem Smartphone verstecken. Es reicht aus, diese an einen anderen Ort zu platzieren. Somit ertappe ich mich, wenn ich wiedermal automatisch meine Email App suche und kann mich bewusster entscheiden, ob ich wirklich Emails anschauen möchte oder doch lieber diesen Sonnenuntergang am Wasser geniesse.

 

Auf wenige Kommunikationstools begrenzen

Social Media, Email, Whatsapp, SMS, Telefon…heutzutage kann über viele Medien kommuniziert werden. Da kann es schwer sein, Grenzen zu setzen.  Egal über welches Medium mich jemand mit Foto-Fragen zu erreichen versucht, ich melde mich erst am Arbeitstag mit den Antworten. Und wenn ich in den Ferien bin, gebe ich dies auch so zur Kenntnis und lasse wissen, dass ich mich erst danach um die Anfrage kümmern werde. Dazu ist es mir auch wichtig, dass nur über ein oder zwei Kommunikationswege agiert wird.

 

Nein sagen

Für mich sehr wichtig geworden, nein zu Projekten sagen zu können, die mich nicht motivieren, zu wenig entlohnt sind und/oder die Chemie zur Kundschaft nicht stimmt. Darüber habe ich einen ausführlichen Beitrag geschrieben.

 

Falls es dir noch niemand gesagt hat: Deine Gesundheit, Zeit und Freizeit sind wichtig. Deine Motivation  und Freude an deiner Arbeit gilt es zu behüten wie ein fragiles Ei.

Nun setze dir deine eigenen Grenzen und geniesse deine Arbeit, sowie dein Leben.

 

Bis bald,

Rachel

Mein Netzwerk: Retto Jost

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